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L-Leucin im Muskelaufbau

Niemand muss gleich das Aussehen eines Bodybuilders annehmen, wenn er durch Muskelaufbau abnehmen möchte. Alleine ihre Kräftigung führt zu einer erhöhten Fettverbrennung. Das können sie aber nur, wenn sie jederzeit aus einem vollen Vorrat an essenziellen Aminosäuren schöpfen können. Leucin gehört unter anderem dazu und ist ein wichtiger Baustein, wenn es um die Stärkung der Skelettmuskulatur geht. Dabei ist wichtig, dass die Vorschriften der Dosierung genau eingehalten werden. Ein Zuviel könnte das Gegenteil von dem bewirken, was der Zweck einer zusätzlichen Gabe von Leucin ist. Richtig trainierte Muskeln verbrennen auch dann Fett, wenn der Körper sich in einer Phase der Ruhe befindet. Das ist das Positive am Muskelaufbau. Oft sind es nur wenige Minuten am Tag, die für das Training und den Muskelaufbau notwendig sind. Den Rest erledigt zum Beispiel ein Nahrungsergänzungsmittel mit Leucin. Es versorgt die Muskeln mit Eiweiß und bewirkt, dass diese auch nach dem Training permanent in Bewegung sind. Aber Achtung, nicht das Leucin sorgt dafür, sondern das Muskelaufbautraining. Hier gilt das alte Sprichwort: „Ohne Fleiß keinen Preis.“

Die Anatomie des Muskels

Bei der Lehre vom Körper werden zwei Arten der Muskulatur unterschieden. Das sind die quer- und die längs gestreiften Muskeln. Während die erstgenannten in den inneren Organen vorkommen, sorgen die letzgenannten für Bewegungen des Herzens und des gesamten Skelettsystems. Sie bestehen aus Muskelgewebe, welche sich wiederum aus Zellen, den Muskelfasern zusammensetzt. Damit sie so arbeiten, dass sie das Skelett halten, ernähren sie sich von essenziellen Aminosäuren, wie Leucin. Ein Mangel der notwendigen Nährstoffe führt unweigerlich zum Muskelschwund. Längs gestreifte Muskeln sind vom Willen des Menschen steuerbar. Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, müssen sie regelmäßig bewegt werden. Das heißt, dass es nicht genügt für einen flachen Bauch zu trainieren und nachdem sich der Erfolg einstellte, das Training abzubrechen. Wer schon einmal längere Zeit einen Gipsverband tragen musste, weiß, dass er danach seinen Arm oder das Bein intensiv trainieren musste. Die Muskeln waren verkümmert und die Kraft in dem jeweiligen Körperteil nahezu weg. Dieses Manko kann nur durch intensive Gymnastik und Präparate aufgehoben werden, die Aminosäuren wie zum Beispiel Leucin enthalten.

Auch das Bindegewebe wird durch Leusin gefestigt

Die Ernährung des Muskels erfolgt durch eine elastische Hülle, die ihn fest umschlossen hält. Das Bindegewebe ist mit Nerven und Blutgefäßen durchsetzt. Erst dieses Gewebe macht Bewegungen möglich. Die von vielen Frauen gefürchtete Orangenhaut lässt sich nicht alleine durch die Einnahme von Leucin entfernen. Nur der gezielte Muskelaufbau im Bereich der Oberschenkel kann die Haut glätten. Dabei gilt, dass zwei wichtige Unterscheidungen zu beachten sind: die Agonisten (Spieler) und die Antagonisten (Gegenspieler) arbeiten gegeneinander. Es handelt sich dabei nicht um unterschiedliche Muskeln, sondern um deren momentane Aufgabe. Beugt jemand seinen Unterarm, streckt sich gleichzeitig der Trizeps. Ohne diese Aktion wäre das Beugen des Arms nicht möglich. Ebenso verhält es sich mit dem Bein. Wer sein Knie beugt, merkt, dass sich gleichzeitig der Oberschenkelmuskel streckt. Antagonisten sind also immer dort zu finden, wo ein Gelenk bewegt wird. Auch ihre Funktion wird durch die Aminosäuere Leucin unterstützt.

Eine weitere Gruppe bilden Synergisten. Sie sind dafür zuständig, dass sie bei der Durchführung einer Bewegung gemeinsam arbeiten. Sie unterstützen dabei gleichzeitig die Arbeit der Agonisten. Alle zusammen gehören zu den etwa 640 Muskeln, die sowohl für die Form des Körpers als auch für den Ablauf der Bewegungen verantwortlich sind. Es spielt keine Rolle, in welcher Körperregion sie sich befinden. Alle sind auf essenzielle Aminosäuren, wie Leucin angewiesen.

Leucin wirkt nur unterstützend

Nun ist es keineswegs so, dass alleine durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit viel Leucin automatisch etwas für den Muskelaufbau getan wird. Hier spielen zwei Komponenten eine Rolle und sie sind gleichermaßen wichtig. Bei gezieltem Training kontrahiert der betroffene Muskel. Das heißt, er zieht sich zusammen, um danach wieder in seine ursprüngliche Position zurückzukehren. Der Fachbegriff dafür nennt sich Relaxation. Beim Bauchmuskeltraining ziehen sich also die dort liegenden Muskeln bei Anspannung zusammen, um sich kurz darauf wieder zu entspannen. Gleichzeitig wird aber auch das Becken stabilisiert. Beim gezielten Ein- und Ausatmen sind es die tiefen Muskeln, welche zusätzlich trainiert werden. Das ist besonders wichtig, da sie die Hauptlast des Skeletts tragen und beim Trainig häufig keine Beachtung finden.

Aktive Muskeln verbrennen nicht nur Fett. Sie formen den Körper und straffen dabei die Haut. Unterstützt werden sie von essenziellen Aminosäuren. Diese sind verantwortlich für den Proteinaufbau und Leucin gehört zu ihnen. Muskeln können nur dann arbeiten, wenn sie mit Eiweiß versorgt werden. Leucin ist also mit verantwortlich dafür, dass der Energiehaushalt in der Muskulatur aufrechterhalten bleibt. Daher gehört es auch zu den essenziellen, also lebenswichtigen Aminosäuren.

Was sind essenzielle Aminosäuren, wie Leucin?

Das Wort essenziell in der Medizin bedeutet, dass es sich dabei um chemische Elemente handelt, die ein Körper nicht selbst herstellen kann. Essenziell sind die meisten Vitamine sowie einige Aminosäuren. Auch einige mehrfach ungesättigte Fettsäuren zählen zu den essenziellen Verbindungen. Da Leucin eine essenzielle Aminosäure ist, stellt sich die Frage, ob der Körper sie durch chemischen Prozesse in seinem Inneren selbst herstellen kann. Die Antwort ist eindeutig: nein. Menschen müssen also Leucin über die Nahrung zu sich nehmen.

Nahrungsmittel, die Leucin enthalten

Leucin kommt unter anderem in Kuhmilch, Rindfleisch und Walnüssen vor. Ferner in Hühnereiern, Vollkornmehl und Hülsenfrüchten. Wer also ausreichend Leucin zu sich nehmen möchte, der muss bei diesen Lebensmitteln ordentlich zugreifen. Dass das nicht möglich ist, weiß jeder selbst am besten. Eine Alternative bieten also Nahrungsergänzungsmittel, die mit Leucin angereichert sind. Wobei nicht genug darauf hingewiesen werden kann, dass die gesunde und abwechslungsreiche Ernährung niemals durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ersetzt werden kann. Das gilt nicht nur für Sportler.

Welche Aufgaben hat die Aminosäure Leucin?

Wer viel abnimmt und dabei nicht gleichzeitig seine Muskulatur aufbaut, wird erleben, dass er keineswegs automatisch seine Traumfigur erhält. Dort, wo vorher Fettpölsterchen saßen, finden sich Hautfalten oder sogenannte Schwangerschaftsstreifen ein. Gezieltes Training formt den Körper so, dass er harmonisch und von straffer Haut umhüllt ist. Leucin unterstützt ihn dabei, indem es die Muskeln optimal versorgt. Besonders bei Diäten kommt es zu Mangelerscheinungen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sei es, dass eine Nulldiät als die perfekte Möglichkeit zum Idealgewicht angesehen wird, oder dass einseitige Ernährung zum Ziel führen soll. In beiden Fällen wird die Muskulatur nicht ausreichend versorgt und kann ihre Arbeit nur bedingt durchführen.

Nahrungsergänzungsmittel mit Leucin ersetzen die Ernährung mit frischem Obst und Gemüse nicht. Sie können aber sehr wohl unterstützend wirken. Leucin versorgt die Muskeln mit Eiweiß und hilft dabei, dass diese sich optimal entwickeln und festigen.